Palliativmedizinische Versorgung

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Palliativmedizinische Versorgung, AAPV, SAPV

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In der Hospizarbeit und Palliativversorgung sind große regionale Unterschiede in den Versorgungskonzepten und -verträgen festzustellen. Dadurch kommt es in der Versorgung von Palliativpatienten zu erheblichen Unterschieden zwischen den Bundesländern wie auch zwischen ländlichen und städtischen Regionen. In Deutschland stehen sterbenden Menschen derzeit ca. 300 Palliativstationen, rund 200 Hospize, 250 ambulante Spezialteams und etwa 1500 ambulante Hospizdienste zur Verfügung. Etwa jeder Zehnte der jährlich in Deutschland sterbenden mehr als 800 000 Menschen braucht eine zusätzliche stationäre oder ambulante Palliativversorgung zu der auch schmerzmedizinische Maßnahmen gehören.

 

Mit dem GKV-WSG hat die Palliativversorgung eine deutliche Aufwertung erfahren (§37b SGB V). Der BVSD sieht es als seine Aufgabe, die maßgeblichen Stellen (vor allem den Gemeinsamen Bundesausschuss) bei der Umsetzung der flächendeckenden Palliativversorgung aus schmerztherapeutischer Perspektive zu beraten und die bereits verwirklichten Konzepte von BVSD- Mitgliedern als Vorschläge für modellhafte Realisierungsansätze vorzustellen.