Arbeitsbereiche

Sie sind hier:

Schmerzpsychotherapie

 Ansprechpartner

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine interdisziplinäre Diagnostik und Behandlung auf der Grundlage eines bio-psycho-sozialen Schmerzmodells setzt eine Vertiefung und Spezialisierung von Fachwissen zum chronischen Schmerz und spezifische therapeutische Fertigkeiten voraus. Im ärztlichen Bereich ist dies durch die Weiterbildung “Spezielle Schmerztherapie” geregelt und dort unumstritten. Im psychotherapeutischen Bereich wurde eine vergleichbare Spezialisierung durch eine Fort-/Weiterbildung “Spezielle Schmerzpsychotherapie (SSPT)” gefordert und umgesetzt.

 

Die Zertifizierung “Spezielle Schmerzpsychotherapie” erfolgt bundesweit auf der Grundlage einer gemeinsamen Prüfungsordnung der vier Schmerzgesellschaften: DGPSF, DGS, DSG und DMKG.

 

In der Vertreterversammlung der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz am 30.04.2005 wurde der Antrag des Vorstandes, die spezielle Schmerz-Psychotherapie als ankündigungsfähigen Zusatztitel im Rahmen der Weiterbildungsordnung zu etablieren, einstimmig angenommen. Der BVSD engagiert sich für eine Anerkennung der Ausbildung zur „Speziellen Schmerzpsychotherapie“ in allen Kammerbereichen.

Definition der Schnittstellen ambulant-stationär / Akutversorgung-Rehabilitation

Ansprechpartner:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der BVSD sieht es als seine Aufgabe die Schnittstellen zwischen ambulanter und stationärer schmerzmedizinischer Versorgung sowie zwischen schmerzmedizinischer Akutversorgung und Rehabilitation weiterzuentwickeln.

Ambulante Versorgung / EBM / GOÄ / UV-GOÄ

Ansprechpartner:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Die Reformen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM) erfordern einen engen Kontakt des BVSD mit der KBV. Ziel ist es, in der EBM-Systematik Rahmenbedingungen zu entwickeln, die eine flächendeckende, qualitative, ambulante schmerz- und palliativmedizinischen Versorgung in Deutschland gewährleisten zu können.

 

Die besonderen Belange der Schmerz- und Palliativmedizin, vor allem auch interdisziplinäre Ansätze und fachübergreifende Kooperationen, müssen als Besonderheiten des Faches ins Bewusstsein gebracht werden und entsprechend in der GOÄ-Vergütungssystematik abbildbar sein. Hier ist der Dialog mit der Bundesärztekammer (BÄK) und dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) von besonderer Bedeutung.

 

Das Ziel des BVSD ist es, in Zusammenarbeit mit den BVSD-Landesverbänden, auf Bundes- und Landesebene Rahmenbedingungen zu entwickeln, die die schmerz- und palliativmedizinische Versorgung in Deutschland verbessern.

 

Weitere Themenfelder:

- Regresse und Regressvermeidung

- Plausibiltäts- u. Wirtschaftlichkeitsprüfung

Palliativmedizinische Versorgung, AAPV, SAPV

Ansprechpartner:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In der Hospizarbeit und Palliativversorgung sind große regionale Unterschiede in den Versorgungskonzepten und -verträgen festzustellen. Dadurch kommt es in der Versorgung von Palliativpatienten zu erheblichen Unterschieden zwischen den Bundesländern wie auch zwischen ländlichen und städtischen Regionen. In Deutschland stehen sterbenden Menschen derzeit ca. 300 Palliativstationen, rund 200 Hospize, 250 ambulante Spezialteams und etwa 1500 ambulante Hospizdienste zur Verfügung. Etwa jeder Zehnte der jährlich in Deutschland sterbenden mehr als 800 000 Menschen braucht eine zusätzliche stationäre oder ambulante Palliativversorgung zu der auch schmerzmedizinische Maßnahmen gehören.

 

Mit dem GKV-WSG hat die Palliativversorgung eine deutliche Aufwertung erfahren (§37b SGB V). Der BVSD sieht es als seine Aufgabe, die maßgeblichen Stellen (vor allem den Gemeinsamen Bundesausschuss) bei der Umsetzung der flächendeckenden Palliativversorgung aus schmerztherapeutischer Perspektive zu beraten und die bereits verwirklichten Konzepte von BVSD- Mitgliedern als Vorschläge für modellhafte Realisierungsansätze vorzustellen.

Stationäre Versorgung / DRG GOÄ

Ansprechpartner:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Eine teilweise inakzeptable GKV-Honorierung schmerzmedizinischer Leistungen, bedroht die ambulante Versorgung. Auch im teil- und vollstationären Bereich ist die multimodale Schmerztherapie bundesweit ungenügend abgebildet und wird mit immer wieder sich verändernden Honorarregelungen konfrontiert.

 

BVSD- Themenfelder:

 

- Information, Beratung und Zusammenarbeit mit den Organen der Gemeinsamen Selbstverwaltung und den Organisationen im Gesundheitswesen (z.B. BÄK, KBV, KVen, G-BA, DKG, MDK, Landes- Krankenhausgesellschaften, Krankenkassen, Verbände, u.a.) zur Sicherstellung und Finanzierung der teil- und vollstationären Schmerzversorgung

- Erarbeitung von Konzepten zur Sicherstellung und Finanzierung der teil- und vollstationären Schmerzversorgung

- Koordination von Aktivitäten zur Umsetzung der von der Ad- Hoc-Kommission DRG der Deutschen Schmerzgesellschaft inhaltlich erarbeiteten Änderungsvorschläge zur Weiterentwicklung des DRG-Systems.

 

Der BVSD und die Sozialmedizinische Expertengruppe „Vergütung und Abrechnung“ (SEG 4) der Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) haben gemeinsame Positionen hinsichtlich der Indikationen für eine vollstationäre multimodale Schmerztherapie, der Voraussetzungen zur Leistungserbringung und Kodierung des OPS Komplexkodes 8-918.- -, sowie der sozialmedizinischen Begutachtung durch die MDK konsentiert.

 

Dieser Begutachtungsleitfaden zur vollstationären multimodalen Schmerztherapie schafft mehr Klarheit für die vollstationäre multimodale Schmerztherapie. Krankenhäuser, Krankenkassen sowie die Gutachter der Medizinischen Dienste haben damit eine gemeinsame und bundesweit einheitliche Basis und finden Unterstützung bei leistungsrechtlichen Fragen.