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Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland - BVSD e. V.

Der über seine Landesverbände bundesweit organisierte BVSD vertritt die berufspolitischen Interessen aller schmerztherapeutisch und in der Palliativmedizin tätigen Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten und setzt sich für die weitere qualitative und strukturelle Entwicklung der Allgemeinen und Speziellen Schmerztherapie und der Palliativmedizin ein. Schwerpunkte der Verbandsarbeit liegen in der Vertragsentwicklung und im Kooperationsmanagement sowie in der Qualitätssicherung und im -management.

 Der BVSD stellt sich vor

 

Aktuelles

BVSD mit neuer Adresse

Der BVSD ist umgezogen. Die neue Adresse lautet: Katharinenstr. 8, 10711 Berlin. Alle weiteren Kontaktdaten sind gleich geblieben.

 

BVSD-Online-Umfrage "Cannabis als Medizin" - Bitte um Unterstützung

Der BVSD bittet alle Verordner von "Cannabis als Medizin" an dieser Online-Erhebung teilzunehmen. Mit der BVSD-Studie „Cannabis als Medizin“ möchte der BVSD die Entwicklung und Verläufe der Genehmigungsanträge für Cannabis als Medizin bei den gesetzlichen Krankenkassen dokumentieren, insbesondere in Hinblick auf den ärztlichen Aufwand einer Antragsstellung und dessen Vergütung.

Bitte folgen Sie dem Link:

BVSD-Online Umfrage "Cannabis als Medizin"

 

Neue BVSD-Online-Umfrage "Weißbuch Schmerzmedizin 2017" - Machen Sie mit

Der BVSD bittet alle an der schmerzmedizinischen Versorgung teilnehmenden Leistungserbringer (Ärzte und Psychotherapeuten), sowohl im niedergelassenen als auch im teil- und vollstationären Bereich, an dieser Online-Erhebung teilzunehmen. Bitte folgen Sie dem Link:

BVSD-Online-Umfrage

 

Aktuelle Pressemitteilung

3,4 Millionen Schmerzpatienten sind Stiefkinder des Gesundheitssystems - BVSD fordert neue Versorgungsstruktur

Berlin, 23. Juni 2017. "Patienten mit chronischen Schmerzen sind die Stiefkinder in unserem Gesundheitssystem, weil sie viel zu lange keine geeignete Therapie erfahren und häufig fehlversorgt werden. Unnötige und kostenintensive Diagnostik, Behandlungen und Operationen sind die Folge. Deshalb brauchen wir eine neue schmerzmedizinische Versorgungsstruktur in Deutschland", erklärte Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, Vorsitzender des Berufsverbandes der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Paliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) heute zur Eröffnung des 8. BVSD-Kongresses in Berlin. Im Beisein von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe forderte der BVSD die politische Unterstützung bei der Einführung einer neuen spezialisierten ambulanten Schmerzversorgung (SASV) in die Gesetzliche Krankenversicherung.
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BVSD mit neuem Vorstand: Joachim Nadstawek als BVSD-Vorsitzender wiedergewählt

Berlin, 23. Juni 2017. Die Delegiertenversammlung des Berufsverbandes der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) hat heute in Berlin einen neuen Vorstand gewählt. Als BVSD-Vorsitzender wurde Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek in seinem Amt erneut bestätigt. Zum stellvertretenden BVSD-Vorsitzenden wurde ebenfalls Dr. Dipl.-Psych. Bernhard Klasen wiedergewählt. Ebenfalls wiedergewählt wurden Dr. Jürgen Bachmann, Schatzmeister, Dr. Michael Schenk, Schriftführer, Dr. Ziad Attar, Dr. Eva Bartmann und Dr. Andreas Böger. Als neues Mitglied des Vorstandes wählten die BVSD-Delegierten Dr. Sören Rudolph. Das langjährige Vorstandsmitglied Dr. Bernhard Arnold hatte nicht mehr für die Vorstandswahl 2017 kandidiert.

8. BVSD-Kongress am 23./24.Juni 2017
"Schmerzmedizin der Zukunft - Wege zur Sicherung der Versorgung"
mit Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe

8. BVSD-Kongress 2017 - Programm

8. BVSD-Kongress 2017 - Online-Anmeldung

 

 

Aktuelle Pressemitteilung

Schmerzmediziner legen Maßnahmenkatalog vor

Berlin, 21. März 2017.Sofortige Maßnahmen zur Sicherstellung der schmerzmedizinischen Versorgung und ein Ende der in weiten Teilen Deutschlands existierenden Unterversorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen, forderten Schmerzmediziner und Patientenvertreter heute im Rahmen des „2. Nationalen Versorgungsforums Schmerz“. Patienten mit chronischen Schmerzen benötigten eine intensive, spezialisierte und durch verschiedene Disziplinen aufeinander abgestimmte Behandlung. Doch diese würde einem Großteil der Schmerzpatienten vorenthalten, weil strukturelle Versorgungsdefizite jahrelang von der Politik, den Krankenkassen und den Standesvertretungen der Ärzteschaft ignoriert würden, so der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD), die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und die Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL).

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Cannabis als Medizin: Grundsätzlich sinnvolle gesetzliche Regelungen

Berlin, 19. Januar 2017. „Vor allem die in letzter Minute erreichten Änderungen im Gesetzentwurf stimmen uns optimistisch, dass nun ein lange währendes Versorgungsproblem für Patientinnen und Patienten vor allem in der Schmerz- und Palliativversorgung und mit schwerwiegenden Erkrankungen weitgehend vernünftig gesetzlich geregelt ist“, erklärte Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, Vorsitzender des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD). Der BVSD begrüßt im Grundsatz das heute im Bundestag verabschiedete Gesetz zu Änderungen betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften und damit der prinzipiellen Möglichkeit zur Verschreibung und vor allem Erstattung von Cannabisblüten und Cannabisextrakten zu medizinischen Zwecken.

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BVSD-Stellungnahme zur Cannabis-Begleiterhebungsverordnung (CanBV)

BVSD-Stellungnahme

 

Gem. PM BVSD/KBV

Bessere Bedingungen für Schmerztherapeuten - Neuerungen in der Schmerztherapie-Vereinbarung

Berlin, 08. September 2016. KBV und GKV-Spitzenverband haben sich auf Neuerungen in der Schmerztherapie-Vereinbarung geeinigt. Damit wird die Behandlung schmerzkranker Patienten erleichtert. „Mit der aktualisierten Vereinbarung werden wir mehr Ärzte für die Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten gewinnen können“, sagte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) heute in Berlin. „Es war uns wichtig, die Qualitätsstandards auf international höchstem Niveau zu halten und trotzdem Erleichterungen für den Zugang zu erreichen. Dies ist uns gelungen.“ Unterstützt wurden die Verhandlungen vom Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD). „Die Anpassung an moderne Arbeitszeitmodelle, der Wegfall des obligatorischen Eingangskolloquiums unter bestimmten Voraussetzungen und die Einführung einer befristeten Dokumentationsprüfung sind wichtige Schritte, um den Ärztezugang zu einer qualitätsgesicherten schmerzmedizinischen Versorgung zu erleichtern und damit die Nachwuchsproblematik etwas zu entschärfen“, erklärte Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, Vorsitzender des BVSD.

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Neue QSV-Schmerztherapie

 

Aktuelle BVSD-Stellungnahme

BVSD-Stellungnahme zum BTM-Änderungsgesetzentwurf

Der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) begrüßt im Grundsatz den aktuellen Entwurf für ein Gesetz zur Änderungen betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften. (...) Insgesamt handelt es sich um einen in seinen medizinisch-therapeutischen Belangen grundsätzlich zu begrüßenden Gesetzentwurf, dem allerdings der Makel anhaftet, dass er seinen administrativen Aufwand für die Ärzteschaft nicht seriös beziffert, und der darüber hinaus die behandelnden Ärzte durch das gewählte Verfahren der Kassengenehmigung mit bürokratischen Prozessen belastet, die weder dem Verfahren insgesamt noch den damit angestrebten Behandlungs- und Erkenntnisgewinnen in der GKV zuträglich ist. Hier sind wirkungsvolle Nachbesserungen im Sinne der in dieser Stellungnahme genannten Vorschläge denkbar und wünschenswert.

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Pressemitteilung

3,4 Millionen Patienten mit schweren chronischen Schmerzen - Zunahme um 21 Prozent

Berlin, 10. Juni 2016. Immer mehr Menschen in Deutschland sind betroffen: 3,4 Millionen Patienten haben schwere chronische Schmerzen. Dies geht aus Analysen ambulanter Diagnosedaten von ca. 72 Millionen GKV-Versicherten des Bundesversicherungsamtes (BVA) für das Jahr 2014 hervor. Für das Jahr 2013 berechnete das BVA noch 2,8 Millionen Patienten mit chronischen Schmerzen. Daraus ergibt sich eine Zunahme der chronischen Schmerzkrankheit um 21 Prozent innerhalb eines Jahres. Nur 1142 spezielle Schmerztherapeuten sind in Deutschland ambulant tätig. „Die schmerzmedizinische Unterversorgung in Deutschland steigt weiter an. Wir weisen die politisch Verantwortlichen von Kassenärztlicher Bundesvereinigung und Krankenkassen seit Jahren darauf hin. Aber es verändert sich nichts. Das Systemversagen ist offensichtlich und die Patienten sind die Leidtragenden. Jetzt wird es höchste Zeit, dass der Gesetzgeber eingreift“, erklärte Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, Vorsitzender des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD).

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BVSD-Mitglieder-Umfrage KV Terminservicestellen

Der BVSD hat eine Mitgliederumfrage zu den KV Terminservicestellen (TSS) gestartet. Um feststellen zu können, wie hoch der Grad der Anfragen der KV TSS für eine schmerzmedizinische Behandlung tatsächlich ist, bittet der BVSD seine Mitglieder um Unterstützung und Teilnahme an der Umfrage.
BVSD-Mitgliederumfrage TSS

 

BVSD-Presssemitteilung

Barmer GEK-Studie belegt massive Unterversorgung von Schmerzpatienten / BVSD: Systemversagen ist hausgemacht

Berlin, 23. Februar 2016. 3,25 Millionen Patienten leiden nach Angaben der Barmer GEK in Deutschland an chronischen Schmerzen. Der heute veröffentlichte Barmer GEK Arztreport 2016 stellt fest, dass im Jahr 2014 lediglich rund 655.000 Personen wegen chronischen Schmerzen ambulant behandelt wurden. „Mit den aktuellen Daten der Barmer GEK wird der Grad der Unterversorgung in der schmerzmedizinischen Versorgung in Deutschland mehr als deutlich. Die schmerzmedizinische Versorgung ist mit einem Wort katastrophal. Wir haben hier ein Systemversagen, weil wir zu wenige qualifizierte Schmerzmediziner haben, schmerzmedizinische Leistungen zum großen Teil ungenügend vergütet werden, und für den Nachwuchs keine Anreize bestehen, sich schmerzmedizinisch zu engagieren. Erneut rufe ich die gemeinsame Selbstverwaltung auf, endlich notwendige Schritte zur Verbesserung der Versorgungssituation einzuleiten“, erklärte Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, Vorsitzender des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD).

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Nationales Versorgungsforum Schmerz 2015 - Rückblick

Im November 2015 diskutierten auf Einladung des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD), der Deutschen Schmerzliga e.V. (DSL) und der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) in Berlin beim „Nationalen Versorgungsforum Schmerz“ Schmerzmediziner, Parlamentarier des Deutschen Bundestags, Vertreter von Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen, Wissenschaftler und Patienten über Konzepte für eine bessere Schmerzversorgung in Deutschland. Die einhellige Meinung der Diskussionsteilnehmer: Die Versorgung in Deutschland ist aktuell unzureichend. Nicht zuletzt belegt das die seit Jahren kontinuierlich steigende Anzahl von Patienten mit chronischen Schmerzen. Es besteht also dringender Handlungsbedarf. Für die nächsten Jahre erwarten die Experten ohne nachhaltige Änderung der Versorgungssituation weiterhin steigende Patientenzahlen und so eine weitere Verschlechterung der schmerzmedizinischen Versorgung.

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Gem. Pressemitteilung von BVSD, DGS, DSL

Patienten und Schmerztherapeuten fordern Sicherstellung der Versorgung von Patienten

Berlin, 12. November 2015. Ein Ende der in weiten Teilen Deutschlands existierenden Unterversorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen, forderten Patienten und schmerzmedizinische Organisationen heute im Rahmen des „Nationalen Versorgungsforums Schmerz“ in Berlin. Die adäquate schmerzmedizinische Versorgung der Bevölkerung sei nicht abgesichert, es gebe zu wenig Schmerztherapeuten und der Nachwuchs fehle, so der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD), die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und die Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL) in einer gemeinsamen Erklärung. Seit Jahren weigerten sich die verantwortlichen Gremien der Gemeinsamen Selbstverwaltung das Problem anzupacken. Trotz mehrmaliger und wiederholter Willensbekundigungen seitens der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und des GKV-Spitzenverbandes in den letzten Jahren habe sich an der eklatanten schmerzmedizinischen Unterversorgung nichts verändert, so die Verbände.
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Gem. Erklärung von BVSD, DGS, DSL zum "Nationalen Versorgungsforum Schmerz"

 

Hinweis
Gerne möchten wir auf drei Online-Artikel in der „Der Schmerz“ (Springer) aufmerksam machen.

Volume 29, Issue 5, October 2015:
Brauchen wir einen Facharzt für Schmerzmedizin? Pro
http://link.springer.com/article/10.1007/s00482-015-0059-4#page-1

Brauchen wir einen Facharzt für Schmerzmedizin? Contra
http://link.springer.com/article/10.1007/s00482-015-0058-5

DOI 10.1007/s00482-015-0063-8:
Akutstationäre multimodale Schmerztherapie und Rehabilitation
http://link.springer.com/article/10.1007/s00482-015-0063-8

 

BVSD Pressemitteilung

Schwere chronische Schmerzen: Strukturelle Verbesserung in der stationären Versorgung von Patienten

Berlin, 04. Oktober 2015. 2,8 Millionen Patienten leiden nach Angaben des Bundesversicherungsamtes in Deutschland an schweren chronischen Schmerzen. Viele Patienten benötigen aufgrund ihrer starken Beschwerden eine intensive stationäre Schmerztherapie in einem Krankenhaus. „Der jetzt beschlossene Fallpauschalenkatalog 2016 bildet die stationäre multimodale Schmerztherapie angemessener ab, als in der Vergangenheit. Unser Vorschlag, die notwendige Intensität einer stationären schmerzmedizinischen Behandlung zukünftig effektiver am Therapiebedarf des Patienten auszurichten, wurde angenommen. Das ist ein wichtiger struktureller Schritt in der Umsetzung einer leitliniengerechten multimodalen Schmerztherapie mit hohen Therapieintensitäten und einer längeren Behandlungsdauer im Krankenhaus für Patienten mit starken chronischen Schmerzen, für die eine ambulante Behandlung nicht ausreichend ist“, erklärte Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, Vorsitzender des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD). Der Fallpauschalenkatalog bildet die Grundlage für Abrechnungen von stationären Behandlungen in Kliniken.
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Gemeinsame Pressemitteilung der Fachgesellschaften und Verbände in der Schmerzmedizin

„Mit Struktur- und Qualitätskriterien die schmerzmedizinische Versorgung verbessern – Gemeinsamer Konsens zur Klassifikation schmerzmedizinischer Einrichtungen“

10. August 2015. Die Fachgesellschaften und Verbände in der Schmerzmedizin haben Struktur- und Qualitätskriterien für schmerzmedizinische Einrichtungen entwickelt, die dazu beitragen sollen, die Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland zu verbessern. Unter anderem soll der Kriterienkatalog über die Klassifizierung der verschiedenen Einrichtungen die Basis für eine Bedarfsplanung in der schmerzmedizinischen Versorgung schaffen. Das Konsenspapier, das diesen Kriterienkatalog erstmals festlegt, wurde jetzt veröffentlicht. Weiter

Konsenspapier Klassifizierung schmerzmed. Einrichtungen

Klassifizierung schmerzmed. Einrichtungen

 

BVSD Pressemitteilung

Chronische Schmerzen in Deutschland: Volkskrankheit mit Systemversagen

Berlin, 12. Juni 2015. In Deutschland haben 2,8 Millionen Patienten schwere chronische Schmerzen, wie aus Analysen des Bundesversicherungsamtes (BVA) für das Jahr 2013 hervorgeht. Nur etwa jeder achte Patient kann von einem der 1.102 ambulant tätigen Schmerzärzte, die auf die Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen spezialisiert sind, versorgt werden. Experten weisen seit Jahren auf dieses massive Versorgungsdefizit hin. „Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Entscheidungsproblem. Weder die Gemeinsame Selbstverwaltung in der GKV, das Bundesgesundheitsministerium noch die politischen Verantwortlichen sind offenbar bereit und fähig, rechtsverbindliche Veränderungen auf den Versorgungsebenen herbeizuführen. Chronischer Schmerz ist in Deutschland eine Volkskrankheit mit Systemversagen“, erklärte Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, Vorsitzender des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) heute im Rahmen des 6. BVSD-Kongresses in Berlin.
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ZDFzoom Sendung vom 20.05.2015

Das Leiden der Schmerzkranken

Auszug Ankündigung des ZDF:

„23 Millionen Deutsche leiden an chronischen Schmerzen. Die Patienten finden oft keine Spezialisten oder müssen lange auf Termine warten. Das Problem der Unterversorgung ist seit Jahren bekannt. … Gerade hat der „Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin e.V. (BVSD)“ Zahlen veröffentlicht, dass von den 23 Millionen Schmerzpatienten in Deutschland rund 2,8 Mio. Menschen unter schweren chronischen Schmerzen leiden. Und nur jeder Achte wird von einem Schmerzspezialisten behandelt. ... Schmerzmediziner appellieren immer wieder an die Kassenärztliche Bundesvereinigung, Bundesärztekammer und Bundesgesundheitsministerium, die Unterversorgung abzustellen, z. B. durch die Einführung einer Bedarfsplanung. Doch die Verantwortlichen schieben sich den schwarzen Peter gegenseitig zu."

http://www.zdf.de/zdfzoom/zdfzoom-das-leiden-der-schmerzkranken-38440358.html

 

G-DRG Vorschlagsverfahren für 2016

Die Selbstverwaltungspartner nach § 17b KHG sehen für die erfolgreiche Weiterentwicklung des G-DRG-Klassifikationssystems und zur Förderung dessen Akzeptanz die Notwendigkeit, externen Sachverstand einzubinden. Daher haben die Selbstverwaltungspartner das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus GmbH (InEK) erneut beauftragt, den strukturierten Dialog zur Einbindung des medizinischen, wissenschaftlichen und weiteren Sachverstandes durch ein regelhaftes Verfahren zu führen.

Anpassungsvorschlag multimodale Schmerztherapie zum G-DRG Vorschlagsverfahren 2016 von Dt. Schmerzges. und BVSD

 

BVSD Pressemitteilung

2.814.109 Patienten mit schweren chronischen Schmerzen in Deutschland / Nur für 12 Prozent ist eine Behandlung möglich

Berlin, 23. März 2015. In Deutschland leben 2.814.109 Patienten mit schweren chronischen Schmerzen, teilt der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) mit. Dies geht aus Analysen ambulanter Diagnosedaten von ca. 71,6 Millionen GKV-Versicherten des Bundesversicherungsamtes (BVA) für das Jahr 20013 hervor. "Die schmerzmedizinische Unterversorgung in Deutschland ist erschreckend. Nur etwa jeder achte Patient kann von einem der 1.102 ambulant tätigen Schmerzärzte, die auf die Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen spezialisiert sind, versorgt werden", erklärte Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, BVSD-Vorsitzender.

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6. BVSD-Kongress 2015 "Schmerz- und Palliativmedizin: Bedarf und Versorgungsrealität", 12./13. Juni 2015, Berlin

Am 12./13. Juni 2015 findet in Berlin der 6. BVSD-Kongress statt. Unter dem Leitthema „Schmerz- und Palliativmedizin: Bedarf und Versorgungsrealität“ werden wieder aktuelle Fragen zur schmerz- und palliativmedizinischen Versorgung diskutiert und Lösungsmöglichkeiten mit den für die Gesundheitsversorgung verantwortlichen Vertretern der Politik, des Ministeriums und der Selbstverwaltung versucht zu entwickeln.

Neben verschiedenen Diskussionsrunden mit interessanten Referenten erwarten Sie zwei Workshops zur ambulanten und stationären schmerztherapeutischen Versorgung mit aktuellen berufspolitischen Themen.

Der 6. BVSD-Kongress 2015 richtet sich an alle schmerztherapeutisch und palliativmedizinisch tätigen Ärztinnen und Ärzte, psychologischen Psychotherapeuten/innen und berufspolitisch Interessierte.

Weitere Programminformationen hier.

 

BVSD Pressemitteilung

Gerichtsurteil zu Cannabis-Anbau: Erleichterung für Schmerzpatienten

Berlin, 22. Juli 2014. Zu den heute durch das Verwaltungsgericht Köln ergangenen Urteilen (Az. 7 K 4447/11, 7 K 4450/11, 7 K 5217/12, 7 K 5203/10 und 7 K 4020/12) in mehreren Klageverfahren zur Genehmigung, Cannabis für den Eigenkonsum zu therapeutischen Zwecken selbst anzubauen, stellt Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, Vorsitzender des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) fest: „Für Patienten mit chronischen Schmerzen sowie für Multiple-Sklerose- und Tumorpatienten, die eine Erlaubnis zum Erwerb und therapeutischen Konsum von Cannabisblüten besitzen, sind diese Urteile eine Erleichterung, da sie die zu therapeutischen Zwecken notwendige Menge an Cannabis nun selbst anbauen und verarbeiten können, ohne die Kosten für den Erwerb des Cannabis aufbringen zu müssen. Jetzt kommt es darauf an, dass diese Patienten strikt nach den Vorgaben der ärztlichen Beratung handeln und Missbrauch durch entsprechende Auflagen vermieden wird. Dieses Urteil wird für die Behandlung von chronischen Schmerzen wegweisend sein und hoffentlich dazu führen, die Indikationen für den therapeutischen Einsatz von Cannabis zu erweitern.“

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BVSD Pressemitteilung

Irland führt Facharzt Schmerzmedizin ein - BVSD: Wichtiges Signal für Europa

Berlin, 23. Juni 2014. Die aktuelle Entscheidung des Irish Medical Council, einen Facharzt Schmerzmedizin einzuführen, hat der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) begrüßt. „Für die Patienten mit chronischen Schmerzen in Irland ist dies ein wichtiger Schritt. Damit werden dringend notwendige Versorgungsstrukturen aufgebaut. Defizite können so besser beseitigt werden. Irland übernimmt damit eine Vorbildfunktion in Europa“, sagte Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, BVSD-Vorsitzender.

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BVSD Pressemitteilung

Schmerzmedizin: Defizite endlich beseitigen
BVSD stellt konkrete Forderungen an KBV und GKV-Spitzenverband

Berlin, 6. Juni 2014. Der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) fordert die Kassenärztliche Bundesvereinigung und den GKV-Spitzenverband zum wiederholten Male auf, bundesweit einheitliche Regelungen zu treffen, um die schmerztherapeutische Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen in Deutschland zu ver-bessern. „Bislang können wir außer Absichtserklärungen der gemeinsamen Selbstverwaltung keine Fortschritte erkennen. Noch immer befindet sich die Schmerzmedizin in Deutschland im Entwicklungsstadium mit negativem Trend. Von einer flächendeckenden Versorgung sind wir meilenweit entfernt“, kritisierte Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, BVSD-Vorsitzender und mahnte konkrete Umsetzungsmaßnahmen an.

„Immer wieder wird die Schmerzmedizin zum Spielball politischer Verteilungskämpfe von Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen. Die überwiegend ungenügende und von KV-Bereich zu KV-Bereich völlig unterschiedliche Vergütung schmerztherapeutischer Leistungen hat dazu geführt, dass viele niedergelassene Vertragsärzte die Spezielle Schmerztherapie aufgegeben oder überlegen, der Speziellen Schmerztherapie zu Gunsten ihrer Grundfachrichtung den Rücken zu kehren. Die sich ständig ändernden Honorierungsregelungen lassen keine vernünftigen betriebswirtschaftlichen Planungen zu“, sagte Nadstawek im Rahmen der BVSD-Delegiertenversammlung 2014 in Berlin. ...

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BVSD Pressemitteilung

BVSD kritisiert Bundesärztekammer - Forderung nach offener Diskussion zum Facharzt Schmerzmedizin

Berlin, 23. Mai 2014. „Die aktuellen Presseäußerungen der Vizepräsidentin der Bundesärztekammer sind nicht nachvollziehbar. Damit soll wohl eine ergebnisoffene Diskussion über die Einführung eines Facharztes für Schmerzmedizin eher verhindert als angeregt werden“, kritisiert Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, Vorsitzender des Berufsverbands der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD). Dr. Martina Wenker, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, hat sich im Vorfeld des Deutschen Ärztetages 2014 gegen die Einführung eines Facharztes für Schmerzmedizin ausgesprochen.

„Dass der kommende Deutsche Ärztetag die Versorgung von Patienten mit akuten und chronischen Schmerzen thematisiert, begrüßen wir sehr. Denn die Unkenntnis über die teilweise verheerende schmerztherapeutische Versorgungssituation ist auch innerhalb der Ärzteschaft erschreckend hoch. Wenn aber Vorschläge für eine Strukturverbesserung vorverurteilt werden, ist dies kontraproduktiv und bedauerlich“, sagt Nadstawek. Nach Angaben der Bundesärztekammer behandeln nur rund 1.000 ambulant tätige Ärzte im Rahmen der Qualitätssicherungsvereinbarung Patienten mit chronischen Schmerzen. Etwa zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen. „Die schmerztherapeutische Unterversorgung in Deutschland ist evident. Uns fehlen Schmerzmediziner. Deshalb müssen wir eine ergebnisoffene Diskussion darüber führen, wie wir strukturelle Veränderungen schaffen, um die Versorgungslage von chronischen Schmerzpatienten zu verbessern und nicht weiter zu verschlechtern“, so Nadstawek ...

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Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage zur Versorgungslage chronisch schmerzkranker Menschen

Antwort der Bundesregierung v. 13.08.2013

Kleine Anfrage der SPD-Fraktion

 

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage zur stationären Palliativmedizin

Antwort der Bundesregierung v. 14.08.2013

Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE

 

 

Weißbuch Schmerzmedizin erschienen - Schmerzpatienten warten acht Jahre auf Behandlung

Berlin, 14. Juni 2012. Der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) hat die Ergebnisse seiner Ärzte-Umfrage zur Versorgungssituation von Patienten mit chronischen Schmerzen vorgestellt. Die Studiendaten, die jetzt im „Weißbuch Schmerzmedizin“ veröffentlicht wurden, zeigten einen hohen Grad an schmerztherapeutischer Unter- und Fehlversorgung in Deutschland, sagte Prof. Dr. Dr. Joachim Nadstawek, BVSD-Vorsitzender.

Zwischen den ersten Symptomen einer chronischen Schmerzerkrankung und dem Beginn von qualifizierten schmerztherapeutischen Maßnahmen liegen in Sachsen-Anhalt bis zu acht Jahre, gefolgt von Bremen (6,5 Jahre), Berlin (5 Jahre) und Saarland (4,8 Jahre). Schmerzpatienten in Mecklenburg-Vorpommern haben die „besten Chancen“ mit einer Verzögerung von 2,2 Jahren eine geeignete schmerztherapeutische Behandlung zu erhalten. Auf dem zweiten Platz liegt Brandenburg (3 Jahre), gefolgt von Niedersachsen (3,1 Jahre). „Wir sprechen hier von Menschen mit jahrelangen chronischen Schmerzen, die in Deutschland nicht ausreichend versorgt werden“, so Nadstawek. Grund hierfür sei u.a. ein seit langem bestehender Mangel an speziell ausgebildeten Schmerztherapeuten. Bundesweit nehmen 1027 Ärzte an der ambulanten schmerztherapeutischen Versorgung teil. Drei bis fünf Millionen Patienten in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. „Die Last tragen die Patienten. Rund zwei Millionen Schmerzpatienten irren durch unser Gesundheitssystem und erhalten erst nach langen Anläufen die Behandlung, die sie benötigen“, erklärte der BVSD-Vorsitzende. Erst Mitte Mai 2012 gab der Bundesrat grünes Licht für die Änderung der Approbationsordnung, nach der die Schmerzmedizin verbindliches Prüfungsfach für alle angehenden Ärzte wird.

Die Unterversorgung von Schmerzpatienten wird verschärft durch eine regional willkürliche Vergütung von schmerztherapeutischen Leistungen und eine bereits absehbare Nachwuchsproblematik. 25 Prozent der befragten Schmerztherapeuten gaben an, dass ihr Honorar seit 2008 gesunken sei, teilweise um 30 Prozent. Nur 17 Prozent konnten in 2010 eine Honorarsteigerung verzeichnen. Nadstawek: „Die Selbstverwaltung von Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen müssen endlich zur Kenntnis nehmen, dass sie die politische Verantwortung dafür tragen, dass sich die Situation für Patienten und Ärzte weiter verschlechtert. Viele Ärzte sehen sich wirtschaftlich nicht mehr in der Lage, schmerztherapeutisch tätig zu sein.“

Nur 52,6 Prozent der Befragten hatten in den letzten drei Jahren keine Regressandrohung wegen Überschreitung der Arzneimittelbudgets. In Regressfällen ging es am häufigsten um starke Opioide (9,6%). Überdurchschnittlich häufig (>30% der Nennungen) wurden Regressandrohungen für Baden-Württemberg, Hamburg, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein genannt.

Das „Weißbuch Schmerzmedizin“ steht als Download zur Verfügung

Kurzfassung Weissbuch Schmerzmedizin Kurzfassung

Langfassung Weissbuch Schmerzmedizin Langfassung